7 Monate in Peru

7 Monate in Peru huuuf schon sooo lange? Ja und doch vergeht die Zeit wie im Fuge. Seit dem 20 Dezember habe ich jetzt schon Ferien.  Ich feierte mein Neujahr mit meinen Freunden am Strand und wir konnten sogar noch ein Mitternachtsschwimmen machen. Die ersten Tage des Januars, verbrachte ich eigentlich damit, das Nachtleben Limas einbisschen genauer unter die Lupe zu nehmen und Mitte Januar, ging es dann ab zu der zweiten Rotary Reise;). Ich kann leider nicht so viel darüber erzählen, denn ausser Strand und Ruinen haben wir eigentlich nicht viel gesehen. Ah natürlich Ecuador. Wir gingen noch 4 Tage nach Ecuador, denn jedes andere Land ausser Peru schafft es ihren Austauschschülern Visa zu besorgen für ein Jahr. Aber so hatte ich wenigstens die Gelegenheit ein neues Land in Südamerika zu sehen. Und es tat gut, in den Strassen von Ecuador herum zu laufen, es war bestimmt nicht das letzte Mal gewesen für mich in diesem schönen Land. Es war so sicher und richtig sauber. Dafür war alles viel teurer als in Peru.  Die letzten paar Tage der Reise waren auch traumhaft schön, wir waren in einem Hotel im Norden Perus, dass direkt am Strand war. Doch auch reisen müssen vorbeigehen, es war aber nur schon schön alle meine Austauschfreunde, die im ganzen Land verstreut wohnen, zu sehen. und mit ihnen Zeit zu verbringen.

Nach der Reise, hatte ich drei Tage Zeit in Lima bevor wir, die Austauschschüler von Lima , für einen Monat in die Provinz geschickt wurden, währenddessen die Leute aus der Provinz für einen Monat in unseren Familien leben können. Ich habe die Gelegenheit in Pucallpa, einer Stadt in der Selva Perus zu leben. Das ist der Teil Perus mit dem Urwald. Meine Stadt liegt sozusagen im Urwald. Somit haben wir hier auch das tropische Klima. Einfach gesagt, viel schwitzen und dann wird man nass wegen des Regens. Aber es gefällt mir hier, die Leute sind sehr Freundlich und essen viel gesünder als in Lima. Fast ein bisschen zu gesund, wenn man jeden Morgen frittierte Bananen zum Frühstück kriegt mit einem Fruchtsaft, der meist aus einer trophischen Frucht gemacht ist. (kann mir leider die Namen nie merken, aber glaubt mir ihr wärt erstaunt wie viele Früchte es gibt und wie interessant die schmecken können). Aber auch  sonst merkt man eine enorme Differenz zwischen Lima und Pucallpa vom Entwicklungsstand her, zum Beispiel weil hier in Pucallpa nicht sehr viele Leute ein Auto haben. Die meisten, haben einen Töff und brauchen die Mototaxis um sich fortzubewegen. Das sind so Töffs mit Bänken hintendran, stelle dann noch ein Foto von einem rein, damit ihr euch das besser vorstellen könnt. Doch heisst es auch  hier kalt duschen, und manchmal wird man in der Dusche noch von einem Frosch überrascht. Es hat generell auch mehr Insekten :O. Auch gibt es sehr viele Strassenhunde hier, und die Familien haben meist zwei oder mehr Hunde in ihren Häuser, wegen den Einbrechern. Doch man merkt, wie Pucallpa sich am entwickeln ist, denn seit eineinhalb Jahren haben sie jetzt einen Realplaza (Einkaufszentrum) und seit sechs Monaten einen Openplaza (anderes Einkaufszentrum). Und sie haben auch schon 3 Kinos, die wir Austauschschüler fleissig benutzen. Doch was mir hier am aller besten gefällt, ist die Natur und der Regen. Es ist so wunderschön grün hier, sie haben Blumen und mein Haus hat sogar Palmen im Garten und manchmal trinken wir Kokosnussmilch zum Mittagessen. Passt hervorragend zu Bananen und Poulet ;). Man sagt, dass Bananen die Kartoffeln der Selva sind.

Letzten Sonntag, haben wir Carneval gefeiert, dass war sehr witzig. Man kann es wohl überhaupt nicht mit dem bei uns in Luzern vergleichen, doch es war cool. Leider hatte ich nicht die Gelegenheit, den ganzen Tag zu feiern, wegen eines Schicksalsschlags in meiner Gastfamilie hier. Doch  konnten wir trotzdem noch ein bisschen Carneval sehen.  Die Leute spritzen sich gegenseitig mit Farben and und auch Mehl und Babypuder. Und es wird um einen in der Mitte des Platzes aufgestellten Baum, mit geschenken dran herum getanzt. Der wird dann später gefällt und alle stürzen sich dann auf die geschenke, ist ja gratis. Und es wird natürlich auch viel mit Wasser rumgespritzt. Und viel getanzt, doch dies ist eigentlich fast immer der Fall bei einem peruanischen Fest. Und das aller schönste hier in Peru ist, es kümmert niemanden wie man tanzt, sondern nur dass man tanzt.
Meine Zukunftspläne in Peru:

Am 5 März kehre ich zurück nach Lima und am 9. kommt mich meine Grossmuter aus der Schweiz besuchen und wir gehen zusammen reisen und ich zeige ihr wie wunder schön doch Peru ist. Und am 24. März nach ihrer Abreise, heisst es dann auch für mich nach 3.5 Monaten Ferien zurück in den Unterricht. Doch das coole kommt noch, ich muss nicht zurück in die peruanische Schule, sondern kann an die Universität gehen. Und so wie es aussieht werde ich für den Rest meiner Zeit hier, Gastronomie studieren.

Und jetzt am Ende dieses Berichtes, würde ich gerne mal die Gelegenheit nehmen, um Rotary zu danken, für dieses Programm. Ich bin so dankbar, dass ich die Chance hatte in dieses wundervolle Programm aufgenommen zu werden.

Kathedrale von Pucallpa

Japs  ich in einem Mototaxi. Leider ist das Foto gestellt, aber ich wollte euch zeigen wie ich Mototaxis gebrauche ;)

Japs ich in einem Mototaxi. Leider ist das Foto gestellt, aber ich wollte euch zeigen wie ich Mototaxis gebrauche ;)

Die Touristenstrasse in Pucallpa

SO kleine Läden sie immer und überall in Peru rumstehen und alles verkaufen was man grad will;)

SO kleine Läden sie immer und überall in Peru rumstehen und alles verkaufen was man grad will;)

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Jetzt wisst ihr, wo die Bananen her kommen;) Und ja sie haben viele.

Jetzt wisst ihr, wo die Bananen her kommen;) Und ja sie haben viele.

So ein Getränk aus der Selva, das wie Eistee schmeckt und wie Säfte, die man hier auf der Strasse kauft, trinkt man es aus so einem Säckli.

So ein Getränk aus der Selva, das wie Eistee schmeckt und wie Säfte, die man hier auf der Strasse kauft, trinkt man es aus so einem Säckli.

der sollte irgendwie 30 Jahre alt sein oder so. Ich habe zwar keine Ahnung von Biologie aber ich denke der ist vielleicht ein bisschen älter:)

EInfach ein grosser Baum. Der sollte irgendwie 30 Jahre alt sein oder so. Ich habe zwar keine Ahnung von Biologie aber ich denke der ist vielleicht ein bisschen älter:)

Da war ich mit meiner Gastfamilie in Pucallpa, bei diesem coolen Restaurant. Und wir haben um 6 Uhr in der früh gefrühstückt. Auch wenn es mehr an ein Mittagessen erinnerte.

Da war ich mit meiner Gastfamilie in Pucallpa, bei diesem coolen Restaurant. Und wir haben um 6 Uhr in der früh gefrühstückt. Auch wenn es mehr an ein Mittagessen erinnerte.

einfach nur ein Bild im "Urwald"

einfach nur ein Bild im “Urwald”

Ein Bild, wo ich mit den Austauschschülern in der Mall von Pucallpa war, um mal was anderes zu essen als frittierte Bananen

Ein Bild, wo ich mit den Austauschschülern in der Mall von Pucallpa war, um mal was anderes zu essen als frittierte Bananen

Strasse vor meinem Haus in Pucallpa

Strasse vor meinem Haus in Pucallpa

Und wir haben auch Regen ;)

Und wir haben auch Regen ;)

Strasse in Pucallpa

Strasse in Pucallpa

weil nicht immer alles schön ist in einer Stadt im Urwald

weil nicht immer alles schön ist in einer Stadt im Urwald

mein Garten

mein Garten

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Die Palmen haben mega viele Kokosnüsse und daher konnten wir immer Kokosmilch trinken

Mein Haus. Die Palmen haben mega viele Kokosnüsse und daher konnten wir immer Kokosmilch trinken

Hafen in Pucallpa IMG_0627 IMG_0625 IMG_0624 Plaza de Armas

So ein Turm bei Plaza de Armas keine Ahnung warum der da steht und das konnte mir auch niemand erklären

So ein Turm bei Plaza de Armas keine Ahnung warum der da steht und das konnte mir auch niemand erklären

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Richtig lecker. Ganz einfach Eis und dann kann man seine Fruchtsäfte für drüber aussuchen und dann hat man sein Glacee mit Fruchtgeschmack. Und der BEcher nur 30 Rappen;)

RASPADILLA…Richtig lecker. Ganz einfach Eis und dann kann man seine Fruchtsäfte für drüber aussuchen und dann hat man sein Glacee mit Fruchtgeschmack. Und der BEcher nur 30 Rappen;)

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Mein Gastbruder und ich;)

Um das Klischee des Drittweltlandes zu bestätigen.

Um das Klischee des Drittweltlandes zu bestätigen. Der Fussballplatz vor meinem Haus. Die Rote Mauer auf der linken Seite, ist die Mauer meines Hauses.

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Es war kein Wehnachtsessen mehr, da man am 25 nicht mehr feiert, wir haben an dem Tag einfach mit guten Familien freunden gespiesen.

25 Dezember: Es war kein Weihnachtsessen mehr, da man am 25 nicht mehr feiert, wir haben an dem Tag einfach mit guten Familien freunden gespiesen.

um 12.00 in der Nacht am 24 Dezember ist Weihnachten in Peru. Die Geschenke werden dann nachher verteilt.

Am 24 Dezember um 12.00 in der Nacht ist Weihnachten in Peru. Die Geschenke werden dann nachher verteilt.

Das sind meine zwei kleinen Brüder aus der ersten Gastfamilie...

Das sind meine zwei kleinen Brüder aus der ersten Gastfamilie…

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